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Elektronische Anlagen, Datenverarbeitung, Personalcomputer CAD/CAM-Systeme,
Elektrogeräte sind zu unverzichtbaren Bestandteilen in unserem Leben
geworden.
Der Ausfall einer EDV- oder MSR-Anlage bedeutet für Unternehmen
oft schwerwiegende finanzielle Verluste. Im privaten Bereich führen
Störungen durch Überspannung auch immer wieder zu beträchtlichen
Schäden. Man denke nur an Schäden von HiFi-, Video-, TV-Anlagen
sowie Waschmaschinen und Heizungssteuerung.
Gewitterelektrizität oder Schaltvorgänge in elektrischen Versorgungsnetzten
können zu hohen Schäden führen und im betrieblichen Bereich
zu Produktionsausfällen führen.
Um dies zu verhindern, sollten im Vorfeld entsprechende Sicherheitsvorkehrungen
getroffen werden, damit die Funktionsfähigkeit aller Anlagenteile
im Gebäude garantiert ist.
Die vorbeugenden Schutzmaßnahmen stellen einen vergleichsweise geringen
Aufwand im Verhältnis zum Nutzen dar.
Das Entstehen von Überspannungen:
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- Der direkte Einschlag:
Schlägt der Blitz unmittelbar in das Gebäude ein, so
werden alle mit der Erdung verbundenen eltrischen Installationen
in millionstel Sekunden auf ein hohes Potential angehoben. Mit
zerstörender Wirkung fließt von den geerdeten Teilen
der Geräte ein hoher Ausgleichsstrom in die Einspeisung des
Niederspannungsnetzes.
- Ferneinschlag in das Niederspannungsnetz:
Auch wenn das Gebäude selbst nicht getroffen wird: Die Wirkung
des Blitzeinschlages gefährdet durch Wanderwellen mit hoher
Spannungsamplitude, die sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang
der Einspeiseleitung fortpflanzen, jede Elektronik. Noch ehe man
Donner hört können EDV, PCs, TV, HiFi-Geräte zerstört
sein.
- Wanderwellen auf Netz- und Datenleitungen:
Wer sich freute, daß der Blitz nicht auf der Erde sondern
von Wolke zu Wolke sich entlädt, freute sich zu früh.:
Diese Blitze setzen auf der Erde befindliche Spiegelladungen frei
und schon entstehen blitzschnell Wanderwellen mit dem gleichen
zerstörerischen Ergebnis.
- Schalthandlungen im Niederspannungsnetz
Wenn Elektronik ohne Blitz ausfällt, ist die Wirkung die
gleiche, nur die Ursache ist ein wenig anders. Durch Ein- und
Ausschaltvorgänge, Schalten induktiver und kapazitiver Lasten,
aber auch durch Erd- und Kurzschlüsse im Energieversorgungsnetz
können hohe Spannungsspitzen hervorgerufen werden.
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Wir verwirklichen mit intelligenten Produkten einen zuverlässigen
Blitzschutz.
Schutzzonenkonzept:
Bei Direkteinschlägen in eine Blitzschutzanlage wird der direkte
Blitzstrom über die vorhandenen Ableitungen in das Erdungssystem
abgeleitet. Die hierbei entstehenden elektromagnetischen Felder stellen
weiterhin eine Bedrohung für die im Inneren eines Gebäudes befindlichen
elektronischen Einrichtungen dar. Um dieses Gefahrenpotenzial zu minimieren,
werden Blitzschutzzonen in bliebiger Anzahl definiert.
Die Schirmungen können aus den schon vohandenen Bewehrungen oder
Metallfasaden gebildet werden. Die Leitungen, die eine Blitzschutzzone
durchdringen, müssen an der Zonenschnittstelle durch die entsprechende
Schutzgeräte beschaltet werden, welche mit dem örtlichen Potenzialausgleich
verbunden werden.
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